Veranstaltungen:
Ausgewählte Tipps

Astrid Pazelt

Kreuzweg – Kreuz – Totentanz

Ausstellung

Kunstraum der Gruppe 77 PLÜ 23
Plüddemanngasse 23
8010 Graz

Eröffnung
Samstag, 21. März 2026, 11 Uhr

Finissage
Samstag, 11. April 2026, 11 Uhr

 

Ausgangspunkt für die Arbeiten von Astrid Pazelt war das Studium der Symbolik und Geometrie des Mosaikbodens der frühchristlichen Kirche in TEURNIA in Kärnten, das zu ihrer eigenen Interpretation biblischer Themen führte. Mit reduzierter Farbpalette und scheinbar einfachen Bildlösungen weist sie auf das „einfach Sein“ und auf das „Einfachsein“ hin. Stimmt der Farbklang, wird das Unaussprechliche sichtbar. Die Themen der Passion und ihre Hinwendung zur menschlichen Figur führten zum Totentanz. Ihre bewegten Figuren werden lebendig und dem Vergessen entrissen. Für ihre Arbeit zur Erinnerungskultur der Stadt Villach wurde ihr im Jahre 2018 das silberne und be2021 das goldene Kultur-Ehrenzeichen verliehen. 2018 und 2025 wurden ihre Arbeiten für den St. Leopold Friedenspreis des Stiftes Klosterneuburg nominiert. Astrid Pazelt ist Mitglied der Europäischen Totentanz Vereinigung und des Kunstvereins Kärnten.

© Astrid Pazelt, Schachbrettmosaik, 2009, Acryl auf Leinwand, 40x30 cm

gruppe77.at/plue23

Ulli Gollesch | Julia Kastler | Marina Stiegler

UR

Ausstellung

Kunst & Kulturverein Am Glacis
Glacisstraße 61a
Hinterhof / 1. Stock
8010 Graz

Eröffnung
Samstag, 21. März 2026, 18 Uhr

Drawing Circle
Freitag, 27. März 2026

Ausstellungsdauer
21. bis 28. März 2026

 

UR kreist um URmaterie, URsprünge, URformen und NatUR als lebendiges Prinzip. Die drei Künstlerinnen Ulli Gollesch, Julia Kastler und Marina Stiegler, schöpfen aus einem archäologischen und mythologischen Fundus von Figurinen, Göttinnendarstellungen und Symbolen eines zyklischen Weltbildes. Zwischen URknall, URgeschichte und „a better futURe is possible“ folgen sie diesen Spuren jenseits patriarchaler Erzählungen bzw. Verdrehungen und interpretieren sie neu, um diese wieder ins kollektive Gedächtnis und Bewusstsein zu rufen. Die drei Künstlerinnen sind in ursprünglichen Handwerkstechniken und künstlerischen Praktiken verwurzelt und bringen diese in eine zeitgenössische Bildsprache.

Flyer UR

Michael Goldgruber

ON THE BRINK – fotografische Modulationen des Wandels

Ausstellung

kunsthaus muerz
Wiener Straße 35
8680 Mürzzuschlag

Ausstellungsrundgang
Montag, 23. März 2026, 18 Uhr

Ausstellungsdauer
7. März bis 12. April 2026

 

Michael Goldgruber positioniert sich mit seiner Arbeit gleichsam am Grat der Gegenwart.

Im Zentrum seines fotografischen Œuvres steht die Ökologie, bzw. das beschleunigte Zusammenbrechen dieses komplexen Beziehungsgefüges. Es ist eine intensive und stete Begegnung mit all den dicht ineinander gelagerten Beschädigungen der Natur, wo er die Bruchlinien der Wahrnehmung herausarbeitet, um eine Bildsprache abseits des Voyeurismus der Naturzerstörung zu finden.

Toteis, 2025. Fineartprint (Ausschnitt). © Michael Goldgruber/Bildrecht, 2025

kunsthausmuerz.at

Maryam Mohammadi

Andauernde Ungewissheit

Ausstellung

Steirisches Volksbildungswerk
Herdergasse 3
8010 Graz

Eröffnung
Mittwoch, 25. März 2026, 19–22 Uhr

Midissage mit Lesung
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Finissage
Mittwoch, 1. Juli 2026, 19 Uhr

 

Maryam Mohammadi war im Iran mehrere Jahre als Dozentin an der Kunstuniversität in Teheran tätig und promovierte in Tschechien zum Thema „Fotografie und Feminismus“. Seit 2009 lebt und arbeitet sie als freischaffende Fotokünstlerin und Kuratorin in Graz. In ihren Arbeiten thematisiert sie die Effekte gesellschaftspolitischer und soziokultureller Bedingungen auf lokaler und globaler Ebene. Besonders interessiert sie, wie Frauen und deren Identitäten dadurch geprägt werden. In der ausgestellten Werkserie fungiert die Künstlerin zugleich als Erwachsene und als Mädchen. Das fotografisch inszenierte Zwiegespräch ruft unscharfe Erinnerungen an Alltagssituationen während der Zeit des Iran-Irak-Kriegs wach und hält Momente zwischen Normalität und Angst, Geborgenheit und Bedrohung fest.

© Maryam Mohammadi

volksbildung.at

Mara Koschar

STAGES | sine qua non

Ausstellung

HALLE FÜR KUNST Steiermark
Burgring 2
8010 Graz

Eröffnung
Donnerstag, 26. März 2026, 18 Uhr

 

sine qua non – ​„ohne die nicht“ – ist eine unverzichtbare Voraussetzung. Indem sine durchgestrichen ist, wird dieses absolute Muss ad absurdum geführt. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, was Fotografie eigentlich ausmacht. Ausgangspunkt ist die bewusste Inszenierung von Motiven, die aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst werden. Dadurch entsteht eine Bildwelt, in der nicht das Dargestellte im Vordergrund steht, sondern Oberflächen, Licht, Farben und Strukturen. Die Fotografin untersucht unterschiedliche gestalterische Ansätze und lotet die Möglichkeiten der Kamera als bildformendes Werkzeug aus. Im großformatigen Druck werden Bilder körperlich erfahrbar und verleihen der digitalen Fotografie eine materielle Präsenz.

© Mara Koschar

halle-fuer-kunst.at

Bart Somers

Zusammen leben. Meine Rezepte gegen Kriminalität und Terror

Buchpräsentation

Aula der Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Buchpräsentation
Donnerstag, 26. März 2026, 17 Uhr

Anmeldungen unter riesel@adss.at.

 

Bart Somers, Bürgermeister der belgischen Stadt Mechelen, hat ein Buch über gelungenes Zusammenleben in einer multikulturellen Stadt geschrieben. Mechelen kämpft mit Drogen, Islamismus und dem sozialen Sprengstoff, den das Nebeneinander von über 120 Kulturen mit sich bringt – und gilt dennoch als Vorzeigestadt in Belgien.

Der Autor thematisiert verschiedene Problemfelder, wobei dem Thema Islamismus und Sicherheit besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Intensive präventive Jugendarbeit unter Einbindung der lokalen Muslim:innen hat dazu geführt, dass kein einziger Muslim aus Mechelen sich dem IS angeschlossen hat (im Gegensatz zu allen anderen größeren belgischen Städten).

#soziallandretten

adss.at

Halyna Kruk

Leben ist Luxus
Verzerrte Realität(-en)

Lesung und Buchpräsentation

Steiermärkische Landesbibliothek
Veranstaltungssaal
Kalchberggasse 2
8010 Graz

Präsentation
Sonntag, 29. April 2026, 18:30 Uhr

Moderation und Dolmetsch
Mariya Donska

Eintritt frei

 

Halyna Kruk - eine der wichtigsten ukrainischen Lyrikerinnen der Gegenwart kommt nach Graz.
Im Mittelpunkt steht ihr erstmals auf Deutsch erschienener Gedichtband Crashkurs in Molotowcocktails. Gedichte (2025), übersetzt von Claudia Dathe und Stefaniya Ptashnyk. Die zwischen 2014 und 2025 entstandenen Texte erzählen von Menschen, die auf den Krieg nicht vorbereitet waren – von ehemaligen IT-Spezialist, Baristas oder DJs, deren Leben sich radikal verändert hat.
Mit Schärfe, Ironie und großer sprachlicher Präzision beschreibt Halyna Kruk eine Realität zwischen Verlust, Widerstand und Hoffnung – häufig aus weiblichen Perspektiven und mit eindringlichen Worten auch an Europa.

Sujet © Anton Tkachenko

Weitere Veranstaltungsinformationen

Marko Dumančić

Return to Vienna

Albumpräsentation

Lorelysaal
Penzingerstraße 72
1140 Wien

Konzert
Samstag, 18. April 2026, 19 Uhr

mit
Ingrid Oberkanins – Perkussion
und Anna Starzinger – Cello

 

goodmedia.solutions/music

Franziska Füchsl | Hanna Jankuta, Martin Krist | Astrid Nischkauer | Peter Roessler | Annemarie Türk

Zeit am Grat

Präsentation der Zeitschrift Zwischenwelt

Republikanischer Club – Neues Österreich
Fischerstiege 1–7
1010 Wien

Präsentation
Montag, 20. April 2026, 19 Uhr

 

Hanna Jankuta (Belarus), war 2024 Gastautorin "Writer in Residence" der Kulturvermittlung Steiermark in Graz und 2025 ST.A.I.R. des Landes Steiermark.

Jankuta lebt seit einigen im Exil und nach vielen Stationen ist aktuell Wien ihr "Heimathafen".

Für die Zeitschrift Zwischenwelt und die Theodor Kramer Gesellschaft hat Jankuta eine Anthologie mit Texten von belarusischen Autor:innen im Untergrund und im Exil zusammengestellt.

© Viyaleta Sauchyts

theodorkramer.at

DRAMA FORUM von uniT

Dramatiker|innenfestival 2026

Festival

uniT GmbH
Jakominiplatz 15 / 1. Stock
8010 Graz

Festivaleröffnung
Dienstag, 26. Mai 2026, 19 Uhr
Orpheum

Festivaldauer
26. bis 31. Mai 2026

 

Was passiert, wenn patriarchale, eurozentrische und dichotomische Denkweisen durchbrochen werden? In den letzten zwei Jahrhunderten haben sich Imperialismus, Kolonialismus und die Idee der grenzenlosen Überlegenheit der menschlichen Spezies (oder zumindest der westlichen Eliten) entwickelt und unseren Planeten an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Doch was die Zukunft bringen wird, bestimmen wir in der Gegenwart. Es ist höchste Zeit, dass wir die Erzählung vom „Beherrschen der Erde” überwinden und Narrative schaffen, die Hoffnung machen und uns ermutigen, die bisher eingeschlagene Richtung zu ändern. Herkömmliche soziale Konstrukte von Geschlecht und Klasse lösen sich auf. Wir brauchen Räume, die uns die Kraft geben, die Welt als gemeinsames Geflecht zu begreifen und darin achtsam, kreativ und widerständig zu handeln – Verflechtungen zwischen allen Spezies der Erde müssen anstelle von Hierarchien treten. Das Dramatiker|innenfestival macht sich auf die Suche nach diesen Verflechtungen und neuen Erzählungen.

© uniT

www2.dramatikerinnenfestival.at

Lisa Reiter

walking while dwelling (gehend verweilen)

Ausstellung

Galerie im Pfarrzentrum
Am Marktplatz 1
8551 Wies

Eröffnung
Samstag, 11. Oktober 2025, 17 Uhr

Ausstellungsdauer
12. Oktober 2025 bis 22. März 2026

 

Lisa Reiter denkt in ihren Arbeiten "über die verschiedenen Dimensionen von Räumen nach – sei es der physische Arbeitsraum, die häusliche Umgebung mit samt den darin verhafteten Vorstellungen, oder die unsichtbaren, oder sichtbaren zwischenmenschlichen Räume, die wir bewusst oder unbewusst gestalten. (…) Sie interessiert, welche Spuren menschliche Interaktionen hinterlassen und wie Räume im erweiterten Sinne Realität und Utopie formen."

Sujet © Lisa Reiter

kuerbis.at

Diagonale

Festival des österreichischen Films

KIZ RoyalKino
Annenhof Kino
Filmzentrum im Rechbauerkino
Schubert Kino

18. bis 23. März 2026

 

Die Diagonale – Festival des österreichischen Films versteht sich als Forum für die Präsentation und Diskussion österreichischer Filmproduktionen. Ziel und Aufgabe der Diagonale ist die differenzierte, vielschichtige und kritische Auseinandersetzung mit dem heimischen Kino sowie dieses Filmschaffen stärker in die mediale Aufmerksamkeit und damit in den öffentlichen Diskurs zu rücken. Dementsprechend stehen die Filmschaffenden und ihre Arbeiten im Zentrum des Festivals, das mit seiner akzentuierten Programmauswahl eine einzigartige Möglichkeit bietet, das österreichische Filmschaffen in seiner ganzen Vielfalt kennen zu lernen, aktuellen künstlerischen Tendenzen nachzuspüren und so manche filmische (Wieder-) Entdeckung zu machen.

Seit 1998 macht die Diagonale Graz alljährlich zur Filmhauptstadt Österreichs und hat sich seitdem als unverzichtbarer Treffpunkt für Filmbranche und Publikum etabliert. Rund 1.500 akkreditierte Fachbesucher:innen und mehr als 30.000 Besucher:innen, darunter ein hoher Anteil an jungem Filmpublikum, versammeln sich zur Festivalzeit in Graz, um das vielfältige Filmprogramm, die besondere Festivalatmosphäre sowie die Diskussion mit den anwesenden Filmgästen und das darüber hinausgehende Programmangebot zu genießen. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Festivals sorgt zudem dafür einen ökologischen Beitrag zu leisten, sodass Umweltbewusstsein und filmischer Genuss Hand in Hand gehen.

Die Diagonale ist Mitglied des FÖFF – Forum österreichischer Filmfestivals.

diagonale.at

Frauen*März 2026

diverse Veranstaltungen

Forscherinnen entdecken | TU Graz

Queer-Feministische Kämpfe on Air: Der Sendeschwerpunkt zum Frauen*März 2026 | Radio Helsinki

ENOUGH! BASTA! GENUG! – Inklusiver Schreibworkshop für Frauen* | Lebenshilfe Steiermark

FRAUEN* KINO – Ein Tag ohne Frauen | Kino Eibiswald

uvm.

23. Februar bis 10. April 2026

 

Für einen in der gesamten Steiermark sichtbaren Frauen*märz ist ein breites und vielfältiges Bündnis von Frauen*Organisationen, Kulturinstitutionen, Vereinen und Veranstalter*innen aus allen gesellschaftlichen Bereichen verantwortlich.

Das Bündnis 0803*, powered by Women*s Action Forum – programmiert die Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauen*tag, koordinieren und bewerben diese gemeinschaftlich.

0803.at/Termine

Ola Eibl

edition_ASIEN_31

Tiefdruckgrafiken

Kultur im Steinbruch
Jakobsweg 20–38
8046 Stattegg

Eröffnung
Freitag, 13. März 2026, 18 Uhr

Ausstellungsdauer
bis 3. April 2026
täglich 14–18 Uhr

 

Die Ausstellung zeigt eine Reihe von hochformatigen Radierungen, die sowohl in ihrer formalen als auch inhaltlichen Ästhetik an asiatische Tuschezeichnungen und Holzschnitte erinnern. Die Natur und die in ihr beheimateten Lebewesen bilden den Mittelpunkt der gegenständlich-abstrakten Kompositionen.

Einladung zur Vernissage

Hyejeong Yoo

a language before language

Ausstellung

raum
Griesgasse 26
8020 Graz

Eröffnung
Donnerstag, 19. März 2026, 18:30 Uhr

Künstlerinnengespräch / Artist Lunch
Freitag, 20. März 2026, 13 Uhr

Ausstellungsdauer
20. März bis 5. April 2026
Do–Sa 16–19 Uhr

 

“Es gab eine Sprache vor der Sprache. Ein Neigen des Kopfes, das Gewicht eines Körpers, der sich anlehnt, eine Hand, die irgendwo Wärme findet. Vor den Worten gab es nur dies: nah bei einem anderen Wesen zu leben, und zu wissen.“

Hyejeong Yoo (geb. 1992 in Seoul) ist Fotografin mit aktuellem Lebensmittelpunkt in Leipzig. Sie erwarb ihren B.F.A. in Fotografie an der Chung-Ang Universität in Seoul und schloss ihr Diplom mit Auszeichnung ab, gefolgt von der Meisterschülerin unter Prof. Heidi Specker an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB).

Yoo untersucht in ihren Arbeiten den Begriff des Anderen und das zyklische Wechselspiel von Leben und Tod anhand minimalistischer, sorgfältig inszenierter Kompositionen. Ihre Bilder zeichnen sich durch natürliches Licht, Stille und die ruhige Spannung zwischen formaler Zurückhaltung und unerwarteter Wärme aus.

© Hyejeong Yoo

raumgraz.at

Eva Ursprung

The Art of Surfacing

Ausstellung

Halle für Kunst Steiermark
Burgring 2
8010 Graz

Eröffnung
Freitag, 6. Februar 2026

Ausstellungsdauer
7. Februar bis 19. April 2026

 

Mit der Ausstellung The Art of Surfacing zeigt die HALLE FÜR KUNST Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung, die mit dem Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst 2024 ausgezeichnet wurde. Der durch eine externe Expert:innen-Jury vorgeschlagene Preis wird als Anerkennung eines künstlerischen Lebenswerks verliehen und mit einer Ausstellung in der HALLE FÜR KUNST Steiermark begleitet.

Eva Ursprung verbindet in ihrem Schaffen medienübergreifende Ansätze mit feministischen, gesellschaftskritischen und kollaborativen Strategien. Zentrales Thema der Schau ist das Element Wasser – ein Stoff, der Ursprung seit Jahrzehnten in verschiedensten künstlerischen und politischen Kontexten beschäftigt. Dieses Element bildet die Grundlage allen Lebens, steht für Wandel und Transformation, birgt aber zugleich zerstörerische Kräfte. Wasser fließt, verbindet, trennt und formt – und wird in Ursprungs Werk zur Metapher für ökologische, gesellschaftliche und geopolitische Prozesse.

© Eva Ursprung, Indigo Haven, 2023 (Video, Ton, 5:11 Min.)

halle-fuer-kunst.at

Elisabeth Czihak

Linse – Licht – Linie

Ausstellung

Galerie Marenzi
Bahnhofstraße 14
8430 Leibnitz

Eröffnung
Freitag, 20. März 2026, 18:30 Uhr

Ausstellungsdauer
21. März bis 25. April 2026

 

(...) Auf der Suche danach, was uns mit der Welt verbindet, wird in der aktuellen, noch wachsenden Serie „Where to Hide?“ der natürliche Umraum ins Zentrum gerückt. Die allgemeine Weltlage spielt eine wesentliche Rolle dabei, dass Czihak sich (thematisch) mehr vom Menschen weg und zur Natur hin bewegt – aus einem Gefühl der Hilflosigkeit heraus und aus dem Bedürfnis, einer Zukunft mit ihren unangenehm sich verdichtenden gesellschaftlichen Verwerfungen auch Positives abgewinnen zu wollen. (...)

© Elisabeth Czihak

galeriemarenzi.at

Claudia Larcher

LESS IS MORE, MORE, MORE

Ausstellung

Akademie Graz
Neutorgasse 42
8010 Graz

Eröffnung
Freitag, 6. März 2026, 19 Uhr

Gespräch
Künstlerin Claudia Larcher & Kuratorin Eva Fischer
Freitag, 20. März 2026, 16 Uhr

Ausstellungsdauer
9. März bis 30. April 2026

 

In „Less is more, more more“ untersucht Claudia Larcher Architektur als wirkmächtige Ordnung: Räume prägen Wahrnehmung, Emotionen und Zugänge, spiegeln politische Systeme undgesellschaftliche Werte. In ihren Arbeiten bewegt sie sich durch Innen- und Stadträume, in denen Abwesenheit spürbar wird und Objekte als Zeug:innen gelebter Geschichte auftreten. Mittels digitaler Collagen entstehen „andere“ Räume zwischen Realität und Vorstellung, während Klang, Stille und Soundscapes das Unheimliche verstärken und Orte akustisch erfahrbar machen.

im Rahmen der | D | iagonale 2026, Festival des österreichischen Films

Sujet © Claudia Larcher

akademie-graz.at

S()fia Braga | Joshua Citarella | Ganslmeier & Zibelnik | Zarina Nares | Frida Orupabo

Platform Wars

Ausstellung

Camera Austria
Lendkai 1
8020 Graz

Eröffnung
Freitag, 13. März 2026, 18 Uhr

Ausstellungsdauer
14. März bis 17. Mai 2026

 

Die Gruppenausstellung Platform Wars untersucht, wie sich zentralisierte Online-Plattformen – Instagram, Facebook, X und TikTok – von Kanälen für den Austausch von Texten oder Bildern zu mächtigen politischen und wirtschaftlichen Infrastrukturen entwickelt haben. Plattformen sind keineswegs neutrale Speicherorte für nutzergenerierte Inhalte, sondern üben durch algorithmische Kuratierung, unsichtbare Moderationssysteme und Nutzer*innenrichtlinien enormen Einfluss auf unseren Alltag aus. Ihre Funktionsweisen prägen nicht nur die kulturelle Produktion, sondern auch soziale Dynamiken von Sichtbarkeit, Identitätsbildung und politischer Meinungsbildung. (...)

Foto © S()fia Braga, Still aus: Platform Workshippers, 2023–2025.

camera-austria.at

Diverse Kunstschaffende

kunstGarten

Kulturraum und Open Air Museum

Payer-Weyprecht Straße 27
8020 Graz

Tel/Fax: +43 316 262787
kunstGarten@mur.at
facebook.com/KunstGraz

Ganzjährig geöffnet
Freitag und Samstag 15:30 – 19:00 Uhr
und täglich nach Vereinbarung
Führung: Fr, Sa 16:00. € 7 (ermäßigt € 3,50) /
Gruppe € 3,50 pro Person

Aus  organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Programmbeginn/Besuch  – unter  0316 262787 oder kunstGarten@mur.at  erforderlich!

Das aktuelle Programm finden Sie hier.

 

ARCHIV HORTOPIA
Kunst.Garten.Mediathek
Sammlung Horn
Skulpturen, Installationen, Bilder

MEDIENSKULPTUR GARTENBIBLIOTHEK & VIDEOTHEK FILMKUNST
4500 Buchtitel, 5000 Filmtitel
Präsenz- und Leihbibliothek
Online-Katalog

FLORA PERFORMING
Wabi-Sabi-Garten mit
Rosarium als Kulturarchiv

Bild © Rosenzeit (Markus Redl, Monika Schönbacher, Anaïs Horn, Anna Gerlitz-Ottitsch) zur Ausstellung: ART & ROSES April bis Juni 2024

kunstgarten.at