Open Calls

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Open Call anlässlich 20 Jahre Xenos

 

WIR.KULTUR.LAND
Gruppenausstellung in Kooperation mit ROTER KEIL

vom 9. bis 31. Oktober 2026

Einreichfrist: Mittwoch, 12. August 2026

 

Beschreibung: Das 20-jährige Bestehen unseres Vereins, der sich seit der Gründung der Förderung der soziokulturellen Vielfalt verschrieben hat, nehmen wir zum Anlass, um einige aktuelle politische Diskurse (wie „Leitkultur“, „Volkskultur“ etc. ) zu beleuchten, von welchen auch wir steirischen Künstler:innen persönlich betroffen sind.

Das offizielle Kulturverständnis im Land fokussiert verstärkt auf eine „Volkskultur“. Doch wer zählt zum so genannten „Volk“, wer nicht? Sollen nur bestimmte Werte und Traditionen leitend sein für die Festlegung einer zukünftigen (volks-)kulturellen Ausrichtung der Steiermark?

Inwiefern kann „steirische“ Kunst und Kultur in Zukunft weiterhin mehr sein als vornehmlich deren ruralen, traditionellen Ausprägungen? Wie können (gesellschafts-)kritische Künstler:innen, transnational orientierte und agierende sowie urbane Kunstpraxen in Zukunft ebenfalls noch zur „herzeigbaren“ steirischen Kunst und Kultur zählen?

Für unsere Gruppenausstellung suchen wir Arbeiten, die sich mit diesen Fragestellungen und der aktuellen Situation des Kulturlandes Steiermark beschäftigen. Ebenfalls möglich sind Arbeiten, die sich kritisch mit ausgrenzenden, diskriminierenden und rassistischen Diskursen und Praktiken auseinandersetzen.

 

Informationen zur Einreichung:

  • Mögliche künstlerische Medien sind: Fotografie, Installation, Skulptur, Mixed Media, Videokunst, Malerei, Zeichnung, Keramik sowie weitere zeitgenössische bildende Kunstformen.
  • Präferiert werden neu geschaffene Arbeiten.
  • Bewerbungen sind sowohl von Einzelkünstler: innen als auch von Künstler:inenkollektiven willkommen.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle Künstler:innen (unabhängig ihrer Staatsbürgerschaft) mit Wohnsitz in der Steiermark.
  • Die Auswahl der Arbeiten erfolgt durch eine Jury.
  • Jede/r ausgewählte Einzelkünstler:in bzw. jedes ausgewählte Künstler:innenkollektiv erhält ein Ausstellungshonorar von 400 Euro.

 

Bewerbung

Bitte senden Sie an office@verein-xenos.net:

  • Ihre Kurzbiographie und ihr Portfolio
  • Eine detaillierte Beschreibung ihrer geplanten Arbeit (Inhalt, Umsetzung)
  • Bei bereits bestehenden Arbeiten: Abbildungen oder Link zu Videoarbeiten (z.B. Vimeo oder andere Plattform).
  • Maximale Dateigröße: 12 MB
  • Bewerbungen, die nach der Einreichfrist eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.

 

Anlieferung und Abholung

  • Die ausgewählten Arbeiten müssen selbständig am Ausstellungsort angeliefert und nach Ausstellungsende abgeholt werden.

 

Ausstellungsort

HORNIG Areal
Starhemberggasse 11
8020 Graz

 

Rückfragen bitte per Signal- oder Whatsapp-Nachricht an:
+43 650 3244696 (Maryam Mohammadi)

• WIR.KULTUR.LAND • WIR.KULTUR.LAND

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Unter dem thematischen Schwerpunkt Performing Environments! sucht Kunst im öffentlichen Raum Tirol 2027 nach ortsspezifischen Interventionen, die ihre physische Umgebung durch Performance mit kollektiven Erinnerungen und subjektiven Erzählungen verbinden. Dabei soll der öffentliche Raum – egal ob ländlich oder urban – nicht nur als Bühne, sondern als handlungsfähiges Gegenüber verstanden werden.

Ob Gesten, die unseren Alltag begleiten, Realitäten und Öffentlichkeit formen oder Orte initial aktivieren, die Verbindung zwischen Performance und Ort kann durch unterschiedlichste künstlerische Praktiken formuliert werden. Die Förderschiene Kunst im öffentlichen Raum Tirol lädt für ihr Jahresprogramm künstlerische Interventionen, Performances und Klangarbeiten ein, neue Perspektiven auf das Zusammenspiel von Körper, Raum und Identität zu eröffnen und den öffentlichen Raum als lebendigen, vielstimmigen Erfahrungsraum neu zu verhandeln.

Schlagwörter: Körperlichkeit – Performance – Umwelt – Interventionen – Öffentlichkeit

Einreichfrist: 14.08.2026

Datenblatt und Einreichung

Pro Bewerber*in kann nur eine PDF-Datei mit max. 10 MB hochgeladen werden. Die Einreichungen können ausschließlich in deutscher Sprache erfolgen. Keine Einreichungen per E-Mail oder Post möglich!

 

FORMALE KRITERIEN
• Der Ausschreibungstext soll als Ausgangspunkt und inhaltliche Klammer für das eingereichte Projekt dienen.
• Die Projekte müssen in Tirol, im öffentlichen ländlichen oder städtischen Raum, umgesetzt werden und sich mit den spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen  ausgewählten Ortes auseinandersetzen.
• Ausgewählte Projekte müssen innerhalb des Zeitraums März bis November 2027 realisiert werden können.
• Nach Jury-Zuspruch ist die Voraussetzung für die Förderung des Landes das Vorliegen allfälliger für die Realisierung notwendiger Genehmigungen sowie eine Zustimmung der Standortgemeinde(n) zum eingereichten Projekt. Für die Beschaffung der behördlichen Genehmigungen ist die*der Projektnehmer*in verantwortlich.
• Ausgeschlossen sind die nachträgliche Förderung oder der Ankauf eines bereits realisierten Kunstwerks, klassische „Kunst am Bau“-Projekte, Publikationen, die nicht Teil eines Projekts sind sowie Veranstaltungen im öffentlichen Raum wie Konzerte oder Theateraufführungen ohne inhaltlichen Zusammenhang mit der Förderaktion.

ZIELGRUPPE
Die Ausschreibung richtet sich an Künstler*innen, Künstler*innenkollektive, Architekt*innen und Kurator*innen, die im Bereich der zeitgenössischen Kunst tätig sind und ihren (Wohn-)Sitz im EWR oder der EFTA haben.

DOTIERUNG
Die Aktion Kunst im öffentlichen Raum des Landes Tirol ist im Jahr 2027 mit EUR 80.000,- dotiert. Die Höhe der Förderung des Landes der zur Umsetzung empfohlenen Projekte aus dieser Aktion kann nach Empfehlung der Jury bis 100% der förderbaren Gesamtkosten betragen. Aus den eingereichten Projekten werden bis zu drei Projekte zur Realisierung geladen.

 

Alle Details und Informationen zur Ausschreibung unter koer-tirol.at.

• PERFORMING ENVIRONMENTS!

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LYSL liest den Raum – zum zweiten Mal.

Wir suchen Texte, die ihr bei einer Lesung im Rahmen des co nullvier Festivals zum Thema Wohnen und Eigentum lesen könnt. Texte über gemeinschaftliche Räume, daheim, Zusammenwohnkonzepte, Besitz und vieles mehr. Wir freuen uns eure Erlebnisse, Geschichten und Meinungen zu dem Thema zu lesen.

Die Lesung findet am 26.09.2026 im Garten des Kiosks in der Rechbauerstraße 4a statt.

Ihr könnt eure Texte bis zum 16.08.2026 an lyslkollektiv@gmail.com senden.

 

Alle Informationen via @lysl.liest.

• LYSL liest

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Guest Room is Der Greif’s online exhibition format featuring open submissions curated by leading figures in contemporary photography. It is a format designed to foster collaboration, spark creative exchange, and amplify new voices in visual culture under a given theme. For this edition, Associate Director of Light Work Whitney Hubbs and lens-based artist and lecturer Jermaine Francis propose the theme „Photography Unbound”.

What happens when we stop viewing photography as a static capture of reality and instead embrace it as an unstable, fluid „relational object“? For this Guest Room, we embrace the unpredictable openness, worldly complexity, and the messy collisions of our contemporary reality. We chose this theme to shift our gaze away from the purely descriptive qualities of the medium, choosing instead to dive deep into its physical textures, vulnerability, and capacity for decay. By treating the image as an active site of friction, we want to explore how the materiality of photography can be used to unlock powerful forms of resistance, subversion, and transformation.

Deadline: August 17, 2026 at 11:59 PM CET

 

All details and information via dergreif.org/open-call.

• Guest Room: Whitney Hubbs & Jermaine Francis

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© Georg Petermichl

 

 

Frist: 21. August 2026

Die Biennale Venedig als eine der weltweit wichtigsten Kunst- und Architekturausstellung ist mehr als eine periodisch stattfindende kulturelle Leistungsschau unterschiedlicher Nationen. Sie trägt seit Jahrzehnten entscheidend zum aktuellen Diskurs und zur kulturellen Entwicklung bei. Künstler:innen aus der ganzen Welt präsentieren seit 1895 ihre Werke in den Länderpavillons der Biennale von Venedig. 1980 wurde die Biennale um die internationale Architekturausstellung erweitert. Der österreichische Beitrag wird im Österreichischen Pavillon in den „Giardini della Biennale“ in Venedig gezeigt, dieser ist während der gesamten Biennale von voraussichtlich April/Mai bis November geöffnet. Die genauen Daten und das Generalthema werden von den Organisatoren der Biennale rund ein Jahr vor Eröffnung bekannt gegeben. Der österreichische Pavillon wurde 1934 gebaut. Er steht unter italienischem Denkmalschutz und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, Sektion Kunst und Kultur, betreut.

Im Wege dieses Wettbewerbes sucht das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport für die 62. internationale Kunstausstellung der Biennale Venedig 2028 ein kuratorisches Konzept für die Realisierung des Österreichbeitrags im österreichischen Pavillon und lädt Personen aus dem Kunst- und Kulturbereich, wie insbesondere Kurator:innen ein, an diesem Projektwettbewerb teilzunehmen. Gesucht sind hochqualifizierte Expertinnen und Experten, die aufgrund ihrer internationalen Erfahrung in der Lage sind, Österreich mit einem herausragenden Konzept bei einer der wichtigsten internationalen Plattformen für zeitgenössische Kunst zu präsentieren.

Aufgrund des Zeitrahmens wird der österreichische Beitrag unabhängig vom noch bekanntzugebenden Generalthema der Biennale di Venezia 2028 gewählt. Das ausgewählte Projekt soll dann nach Möglichkeit auf den Leitgedanken der Biennale 2028 Bezug nehmen.

Die eingereichten Projekte sollen ein Ausstellungskonzept zu einem für den zeitgenössischen internationalen und österreichischen Kunstdiskurs relevanten Thema präsentieren. Dem:der Kurator:in steht dafür ein Honorar in Höhe von insgesamt EUR 30.000,00 (inklusive aller Steuern und Abgaben) zu.

 

Alle Details und Informationen via bkwkms.gv.at.

• La Biennale di Venezia 2028

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AWARE (Paris), City of Women (Ljubljana), and Kunsthaus Graz, are launching an open call for three research residencies as part of BRIDGE: Building, Revising, Inclusion – Diaspora and Gender Equality, a two-year Creative Europe project (2026–2028). The theme centers women and non-binary artists in exile or with migratory or diasporic backgrounds in Europe.

Rooted in the feminist values that have guided the three organisations for decades, BRIDGE seeks to address the persistent underrepresentation of women and non-binary artists in exile and those with migratory or diasporic backgrounds within institutional narratives, archives, and exhibition histories. Drawing on critical revisions of the participating organisations’ archives, artists’ perspectives, and examples of inspiring practices from different countries, the residencies contribute to BRIDGE’s wider ambition to promote a richer understanding of Europe’s cultural history and the diverse experiences that continue to shape it today.

Researchers can apply for one of the residencies:
• 3-month residency (AWARE, France)
• 1-month residency (Kunsthaus Graz, Austria)
• 1-month residency (City of Women, Slovenia)

Applications:

This call is intended for academics, art workers, and curators.

The applications should be submitted to the email address bridge@cityofwomen.org, stating the location and/or hosting organisation of the selected residency in the subject of the email.

The deadline for submission is 31 August 2026 at 23:59.

The application should include:
• A research proposal of maximum 500 words in English
• A short letter of motivation (maximum one page, please specify for which residency you are applying)
• A CV (1 page, with links to projects and publications)

The selection will be done by a committee composed of the three organisations.

 

All details and information via awarewomenartists.com

• Open Call: Research Residency

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Mit „HOW TO/GATHER“ beschäftigen wir uns in diesem Jahr mit Queer Spaces als Orten des Zusammenkommens, an denen sich Identitäten frei entfalten und in all ihren Facetten entwickeln können. Wir fragen nach Beziehungen, die sich außerhalb heteronormativ-patriarchaler Strukturen bewegen: Was bedeuten Freund*innenschaft, romantische Liebe oder Familie jenseits dieser Normen? Was geschieht, wenn queere Communities bedroht sind, wenn der Zugang zu queeren Räumen fehlt und eine freie Entfaltung der eigenen Identität nicht möglich ist?

Bis zum 31. August 2026 sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland, der EU und Großbritannien, die zum Zeitpunkt der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind und sich als Teil der LGBTQIA+-Community identifizieren, eingeladen, fotografische Arbeiten zu diesen Fragen einzureichen.

Mehr Infos findet ihr auf Wettbewerb.
Bitte beachtet unbedingt unsere FAQ‘s sowie Teilnahmebedingungen!

 

Alle Details und Informationen via queer-gaze.de.

• Gaze – der queere Photoaward

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Die Stiftung Museum Kunstpalast sucht zum 1. Oktober 2026 eine*n wissenschaftliche*n Volontär*in Sammlung Fotografie und Zeitbasierte Medien befristet für die Dauer von zwei Jahren in Vollzeit.

Der Kunstpalast und das NRW-Forum gehören zu den spannendsten Kulturorten Nordrhein-Westfalens. Unsere Sammlungen verbinden kunsthistorische Tiefe mit aktuellen Perspektiven – von Malerei, Grafik und Skulptur bis hin zu Fotografie, Film, Video und digitalen Bildkulturen. Die Sammlung Fotografie und Zeitbasierte Medien eröffnet vielfältige Zugänge zu Kunst, Gesellschaft und Gegenwart.

Ihre Arbeit nah an der Sammlung, nah an den Themen

Als wissenschaftliche*r Volontär*in erhalten Sie umfassende Einblicke in die kuratorische Arbeit einer großen Kulturinstitution. Sie arbeiten in der Sammlung Fotografie und Zeitbasierte Medien mit und lernen zentrale Aufgaben zwischen Sammlungspflege, Recherche, Ausstellungsvorbereitung und Publikation kennen.

Sie beschäftigen sich mit Werken, Künstler*innen und Sammlungskontexten, unterstützen die Vorbereitung thematischer Sonderausstellungen und bringen eigene Perspektiven in die gemeinsame Arbeit ein. Ein besonderer Bestandteil des Volontariats ist die Konzeption und Umsetzung einer temporären Präsentation von Werken aus der Sammlung in einem Raum des Sammlungsrundgangs.

 

Das erwartet Sie bei uns:

  • Recherche zur Sammlung Fotografie und Zeitbasierte Medien sowie zu Themen geplanter Sonderausstellungen
  • Inhaltliche und organisatorische Mitarbeit an thematischen Sonderausstellungen
  • Mitarbeit bei Sammlungspflege, Inventarisierung und Dokumentation
  • Verfassen von Katalog-, Wand- und Ausstellungstexten
  • Redaktionelle Mitarbeit an Ausstellungskatalogen und weiteren Publikationsformaten
  • Auseinandersetzung mit Fotografie, zeitbasierten Medien und angrenzenden Kunstformen
  • Konzeption und Umsetzung einer temporären Präsentation von Werken aus der Sammlung im Sammlungsrundgang
  • Zusammenarbeit mit internen Abteilungen wie Sammlungs- und Ausstellungsmanagement, Restaurierung, Kommunikation, Bildung und Technik

 

Das bringen Sie mit:

  • Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium auf Masterniveau, vorzugsweise in Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften oder einem vergleichbaren Fach
  • Nachgewiesenes Interesse an Fotografie und Zeitbasierten Medien sowie Offenheit für die Arbeit mit anderen Kunstformen
  • Erste Kenntnisse oder ein besonderes Interesse an musealer Sammlungs- und Ausstellungspraxis
  • Vorkenntnisse in der (Kunst-)Geschichte des Nationalsozialismus sind wünschenswert
  • Ausgeprägtes Organisationstalent sowie eine umsichtige, strukturierte und zielorientierte Arbeitsweise
  • Ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Engagement und Belastbarkeit
  • Freude an kooperativer Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams
  • Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck
  • Gute Kenntnisse im Umgang mit MS Office sowie Grundkenntnisse im Umgang mit Datenbanken
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

 

Alle Details und Informationen auf karriere.kunstpalast.de.

• Fotografie verstehen. Medien einordnen. Sammlung lebendig machen.

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Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art lädt Museen, Biennalen und Kunstinstitutionen ein, Förderungen für internationale Projekte mit österreichischen und in Österreich lebenden Künstler:innen im Jahr 2027 einzureichen.

In den letzten zehn Jahren hat Phileas 154 Projekte in der ganzen Welt finanziert und damit die Produktion von mehr als 270 neuen Kunstwerken ermöglicht.

Die Veranstalter des Open Calls freuen sich darauf, eine neue Runde von Förderanträgen für internationale Projekte entgegenzunehmen, die im Jahr 2027 stattfinden und an denen österreichische oder in Österreich ansässige Künstler:innen beteiligt sind.

Die Bewerbung ist bis zum 15. September 2026 möglich.

 

Vollständige Details und die Bewerbungskriterien finden unter: www.phileas.art/grants

• The Austrian Office for Contemporary Art

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Frist: 30. September 2026

 

Die Kunst- und Kulturszene lebt vom ständigen Austausch auf internationaler Ebene. Es ist ein wichtiger Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, österreichischen Kunstschaffenden durch Auslandsaufenthalte neue Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Sie verbringen eine gewisse Zeit in einem Atelier im Ausland, um künstlerische Projekte im internationalen Kontext zu verwirklichen und durch den Aufbau von Netzwerken eine Karriere auch außerhalb Österreichs voranzutreiben.

 

Antragsberechtigt sind Künstler:innen , die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (letztgültiger Meldezettel). Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich. Von der Bewerbung sind alle zum Zeitpunkt der Bewerbung an einer Universität/ Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen. Kunstschaffende, die für das Jahr 2028 ein anderes Auslandsatelier oder ein Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) des Bundes zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden. Die neuerliche Bewerbung für ein Atelier, für das bereits ein Aufenthalt zu einem früheren Zeitpunkt gewährt wurde, ist nicht möglich. Es wird die Bereitschaft vorausgesetzt sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren.

Eine Auseinandersetzung mit den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) ist erwünscht. Mit der Vergabe der Ateliers, die einzelnen Künstler:innen abhängig vom Atelierstandort für 2, 3 oder 4 Monate zur Verfügung gestellt werden, ist ein monatliches Stipendium in der Höhe von EUR 2.000,00 verbunden. Die Reisekosten müssen aus diesem Betrag individuell bedeckt werden.

 

Alle Details und Informationen via bmwkms.gv.at.

• Auslandsstipendien

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eidolon is delighted to announce that the eidolon Grant 2026, eidolon’s international grant programme for projects which explore, promote and conserve vernacular photography is open.

The deadline for submission is September 30, 2026, at 11:59 p.m., and applications can be made under two categories, with a total of 25.000 eur to be distributed.

The eidolon Grant is an international programme that is presented annually to artists, academics, professionals, researchers, collectors and vernacular photography enthusiasts whose past work and proposed project is centred around the image heritage of everyday photography.

 

All information via everydayphotography.org.

• eidolon grant

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© Monika Löff

 

Die Stieglerhaus – Gemeinnützige Privatstiftung schreibt im Rahmen des Literaturfestivals worte bewegen den Barbara-Frischmuth-Preis aus. Das Festival findet am 9. und 10. April 2027 im Stieglerhaus in St. Stefan ob Stainz statt und wird vom Literaturkritiker Stefan Gmünder kuratiert. Mit der Auszeichnung fördert das Festival gezielt das literarische Genre der Erzählung.

Gesucht werden unveröffentlichte Erzählungen in deutscher Sprache zu einem frei gewählten Thema. Die Texte dürfen eine Länge von maximal 20.000 Zeichen inklusive Leerzeichen nicht überschreiten.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine internationale Jury, bestehend aus Daniela Strigl (AT), Elke Schmitter (DE) und Nicola Steiner (CH).


Preise

Barbara-Frischmuth-Preis: Euro 5.000,-

Preis der Jury: Euro 3.000,-

Stieglerhaus-Stipendium: 3 wöchige Residency im Stieglerhaus in St. Stefan ob Stainz


Teilnahmeberechtigt sind Autor:innen mit Wohnsitz in Österreich, die bereits literarische Texte veröffentlicht haben und in deutscher Sprache schreiben.

Die 10 Texte der Shortlist werden in der Anthologie worte bewegen 2027 veröffentlicht.


Die Einreichung erfolgt per E-Mail als PDF- oder DOC-Datei. Einsendeschluss ist Dienstag, der 24. November 2026.

Einreichungen an:
wortebewegen@stieglerhaus.at

Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie unter:
www.wortebewegen.at/teilnahmebedingungen/

 

Alle Details und Informationen auf wortebewegen.at.

• Barbara-Frischmuth-Preis 2027

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© Amelie Sachs

 

This open call for photobooks creates space for critical and poetic approaches to artist books and other kind of publications as a form of shared authorship, collaboration, and storytelling. We welcome publications that engage thoughtfully with contemporary life, visual culture, and the material and narrative possibilities of the book. Selected projects will be featured in Der Greif’s editorial „In Focus“ column, offering international visibility and long-term archival presence.

Deadline: November 30, 2026 at 11:59 PM CET

 

All details and information via dergreif.org/open-call.

• In Focus – Photobook Features

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© Alina, stock.adobe.com

 

Du interessierst dich für feministische Ökonomie? Du möchtest ein Projekt umsetzen, weißt aber nicht genau wie – und vor allem nicht, wie du es finanzieren sollst? Du suchst nach Vernetzung mit gleichgesinnten Studierenden, die feministische Wirtschaftsthemen vorantreiben?

Die Arbeiterkammer Wien hat einen Fördertopf in Höhe von 20.000 Euro für feministische Ökonomie ins Leben gerufen, um Projekte zur feministischen Ökonomie von und für Studierende gezielt zu unterstützen.

Was ist feministische Ökonomie?

Feministische Ökonomie ist mehr als ein akademisches Forschungsfeld – sie ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis und zur Lösung vieler sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeiten, die Frauen und marginalisierte Gruppen betreffen.

Die feministische Ökonomie hinterfragt traditionelle ökonomische Theorien und Modelle, die die Bedürfnisse und Beiträge von Frauen oft unterschätzen oder ganz ignorieren. Kurz gesagt analysiert sie, wie Geschlechterverhältnisse und Wirtschaft miteinander verwoben sind.

Einer der wichtigsten Aspekte ist seit Jahrzehnten die Analyse und Diskussion der unbezahlten Arbeit, die durch das Patriarchat und das kapitalistische System Frauen und marginalisierten Gruppen auferlegt wird.

Wen fördern wir?

Mit dem Viktoria Kofler Topf unterstützen wir neue Projekte zur feministischen Ökonomie in Österreich, die von Studierenden oder von anderen Personen für Studierende umgesetzt werden – finanziell und durch eine jährliche Vernetzungsveranstaltung, bei der sich die Organisator:innen aller Projekte in ganz Österreich untereinander und mit den feministischen Ökonom:innen in der AK vernetzen können.

Es sind auch alle Personen, die bislang wenig Berührungspunkte mit dem Thema oder noch keine Erfahrung in der Umsetzung von Projekten haben, aber sich gerne damit auseinandersetzen möchten, aufgerufen, ihre Ideen einzureichen.

Welche Projekte sind förderfähig?

Eingereicht werden können Projekte, die das Thema feministische Ökonomie auf vielfältige Weise bearbeiten und dabei vor allem von oder besonders für Studierende gemacht sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Lesekreise und Diskussionen
  • Veranstaltungen (Vorträge, Filmabende, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, …)
  • Summerschools und Workshops
  • Vernetzungsaktivitäten
  • Publikationen (Zines, Blogs, Podcasts, …)

Eine Auswahlkommission, bestehend aus Expertinnen der feministischen Ökonomie in der AK, entscheidet laufend über die Förderung. Einreichungen sind bis Februar 2027 jederzeit möglich.

 

Alle Details und Informationen via wien.arbeiterkammer.at.

• Viktoria Kofler-Fördertopf für feministische Ökonomie