Open Calls

Bereits zum dritten Mal schreibt die Energie AG Oberösterreich in Kooperation mit der OÖ Landes-Kultur GmbH einen Preis für digitale Kunst aus. Der Förderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von einer unabhängigen Fachjury vergeben.
Zielsetzung
Digitale Medien spielen heute in nahezu allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle und sind längst fester Bestandteil zeitgenössischer künstlerischer Arbeit. Dennoch finden digitale Kunstformen im öffentlichen Kunstbetrieb oft erst schrittweise Anerkennung und Sichtbarkeit. Der Energie AG Förderpreis für digitale Kunst möchte diese Entwicklung aktiv unterstützen und jungen künstlerischen Positionen Raum geben.
Der Preis wird 2026 unter dem Titel „Unsichtbare Netze“ österreichweit ausgeschrieben und richtet sich insbesondere an junge Künstler:innen, die mit digitalen Medien arbeiten. Ziel ist es, eine breite Vielfalt an zeitgenössischen Medienkunst-Positionen zu fördern und sichtbar zu machen.
Der Titel „Unsichtbare Netze“ ist bewusst offen gehalten. Er kann auf digitale Verbindungen, technische und soziale Strukturen ebenso verweisen wie auf ökologische oder immaterielle Zusammenhänge. Eingereicht werden können künstlerische Arbeiten, die diesen Begriff frei interpretieren und unterschiedliche Zugänge, Themen und Fragestellungen aufgreifen.
Bewerbungsrichtlinien
Um den Förderpreis für digitale Kunst können sich Personen bis zum 40. Lebensjahr (Jahrgang 1986 oder jünger) bewerben, die entweder aus Österreich stammen oder seit mindestens vier Jahren ihren ständigen Wohnsitz und Mittelpunkt ihres Lebensinteresses in Österreich haben.
Bei Nachweis von Kindererziehungszeiten erhöht sich die Altersgrenze pro Kind um drei Jahre, maximal um fünf Jahre. Jede Bewerbung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Für eingereichte Werke kann keine Haftung übernommen werden. Die Bewerbungsunterlagen werden von einer unabhängigen Fachjury geprüft, die der Energie AG einen Preisvorschlag unterbreitet.
Der Preis wird im Rahmen einer Feier in den Räumen der Energie AG verliehen. Die prämierten Arbeiten der Preisträgerin bzw. des Preisträgers werden in einer Ausstellung bei der Energie AG präsentiert. Die Teilnehmer:innen erklären sich bereit, ausgewählte Werke für diese Ausstellung im PowerTower der Energie AG zur Verfügung zu stellen. Mit der Einreichung nehmen die Teilnehmenden zur Kenntnis, dass die Energie AG – abgesehen vom ausgeschriebenen Preisgeld – keine weiteren Honorare bezahlt.
Bewerbungsunterlagen
Einzureichen sind Arbeiten zum Thema „Unsichtbare Netze“ über das vollständig ausgefüllte Einreichformular. Eingereicht werden können Text-, Bild- und Videodateien in einer Anzahl von maximal 10 Dateien. Zusätzlich erforderlich ist ein Lebenslauf mit Angaben zur künstlerischen Tätigkeit im PDF-Format.
Einsendeschluss: 4. Juni 2026
Wir freuen uns auf Ihre Unterlagen und stehen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung: +43 732 60072 52225 oder petra.puehringer@ooelkg.at.
Alle Informationen via ooekultur.at.
• Förderpreis für Digitale Kunst 2026 • Förderpreis für Digitale Kunst 2026

Die Ausbildung für Fotografie und Multimedia Art vermittelt umfangreiche Kenntnisse in sämtlichen Bereichen der Fotografie und ihrer multimedialen Gestaltung. Dabei bilden analoge und digitale Prozesse der Bilderzeugung die Grundlage für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Medium. In Kombination mit Buchgestaltung, dem bewegten Bild, sowie raumbezogenen Präsentationsformen, erarbeitet man sich ein professionelles Wissen um hochwertige Bildqualität. Hochwertig ausgestattete Ateliers für digitale, analoge und multimediale Bildproduktion und Bildbearbeitung, Fine-Art-Drucker, sowie Dunkelkammern für den Schwarz-Weiß-Prozess bilden ein professionelles Arbeitsumfeld.
Aufnahmegespräche:
Samstag, 13. Juni 2026, 9 Uhr
Mehr Informationen und Anmeldungen unter: www.ortweinschule-fotografie.at
Für individuelle Informationsabende in unseren Studios kann man sich hier anmelden: Koller.Florian@ortweinschule.at
Foto © Christina Lenz, F., 2026
• Abendkolleg Fotografie und Multimedia Art

Die herbstvermittlung freut sich, das erste Feature des heurigen Programms vorstellen zu können!
Wie letztes Jahr bietet die ACE – Association for Curatorial Education ihre „Curatorial Lessons“ an, ein Bildungsprogramm für angehende Kurator:innen, Kunstmanager:innen und Forscher:innen im Bereich der zeitgenössischen Kunst. In Workshops, Vorträgen, Diskussionen und Besuchen bei Institutionen tauschen sich die Teilnehmenden mit internationalen und lokalen Fachleuten aus und lernen voneinander.
Ein Teil des diesjährigen Programms findet in Zusammenarbeit mit dem steirischen herbst ’26 und dem Team der herbstvermittlung statt.
Deadline: 14. Juni 2026
Curatorial Lessons is an educational program for emerging curators, art managers, and researchers in the field of contemporary art, organized by ACE – Association for Curatorial Education. At a time when academic education in curatorial practice is still developing, the program aims to create a space for professional exchange, practical learning, and critical discussion.
The project brings together international and local practitioners to share experiences, methodologies, and approaches to curatorial work today. Curatorial Lessons explores curating as an evolving practice — one that continuously responds to social, political, and artistic transformations.
The program will host a limited group of participants to encourage focused discussion and close exchange, including lectures, workshops and visits to local institutions in Graz. Participants will also be invited to events of steirischer herbst festival, offering a chance to connect with international artists, curators, and cultural professionals. After successful completion of the program, participants will receive a certificate.
Curatorial Lessons 2026 will take place in Graz, Austria, from 24.09.2026 to 01.10.2026.
Workshop trainers include Sylvia Sadzinski (Germany) and Tatiana Kochubinska (Ukraine) – full program will be announced soon.
Application deadline: 14.06.2026
Application is free of charge. Selected participants will be asked to contribute a participation fee of 15 EUR.
Please note that travel and accommodation expenses are not covered by the organizers. Curatorial Lessons 2026 is part of the educational program of steirischer herbst. With kind support of the City of Graz and Die Grünen-ALG Gemeinderatsklub .
Don’t miss this rare opportunity to deepen your curatorial practice and expand your professional network – apply now and take the next step in your career.
All details and information via @steirischerherbst and @ace_curatioriallessons.
• Curatorial Lessons 2026

© Asafe Ghalib
We invite LGBTQIA+ lens-based artists to explore queer life, identity, and community through photography and image-based practices.
We welcome work engaging with self-representation, chosen family, intimacy, visibility, and the relationship between public and private space across different cultural and geographic contexts.
Selected artists will be featured in an online exhibition on Der Greif and invited to participate in small-group critique sessions through our Face-to-Face program. Participants will also gain visibility within Der Greif’s international community, with opportunities for future collaborations through Der Greif Studio.
Deadline: June 15, 2026 at 11:59 PM CET
All details, further information and other open calls by photo magazine DER GREIF via dergreif.org/open-call.
• DER GREIF: Queer Quintessential – Pride Month 2026

Deadline: June 15th, 2026
Art meets Human-Computer Interaction
subnet, a media art initiative based in Salzburg, invites applications for three artist-in-residence / micro-grant positions in 2026, in collaboration with the Division for Human-Computer Interaction at the University of Salzburg.
About the residency
subnetAIR offers a grant to artists and the opportunity to develop projects in dialogue with researchers at the Center for Human-Computer Interaction. Residents gain access to technical infrastructure, tools, expertise, and a growing network at the intersection of art, technology, and research.
We aim to provide a focused yet relaxed environment that supports experimentation, exchange, and process-oriented work.
Facts subnetAIR Residency (3 slots)
- Duration: 3 to 6 weeks each
- Timeframes:
- March 15 – June 30, 2027
- October 1 – November 30, 2027
- Includes: €1000 grant (no accommodation)
– We have researched a list of affordable housing options in Salzburg.
– We can write official invitations with which you can often acquire additional funding.
– Schmiede collects other current calls and opportunities here.
All details and information via subnet.at.
• Art meets Human-Computer Interaction

Am 11.09.2026 wird die Domgasse in Linz zum Run(a)way.
Für Glitch & Leak suchen wir glitchige, leakige, fluide Performances, wandernde Sounds, Kostüme und Membrane, die den öffentlichen Raum bespielen.
Wir laden dazu ein, Teil einer performativen Intervention im öffentlichen Raum zu werden.
Wie möchtest du mit deiner Präsenz den öffentlichen Raum gestalten? Was möchtest du in den öffentlichen Raum tragen, sagen, zeigen oder stören? Wie kann der öffentliche Raum durch Körper, Bewegung und Performance glitch(en)?
Ausgehend von Legacy Russells Verständnis des Glitch Feminism begreifen wir den Glitch nicht als Fehler im System, sondern als widerständige Strategie. Fehler und Störungen sind willkommen. Sie verhindern das reibungslose Funktionieren einer kapitalistischen, heteronormativen und rassifizierten Ordnung.
Ob individuell oder als Gruppe — wir suchen Beiträge, die aus vorgesehenen Bahnen treten, die überfließen, irritieren und Raum verschieben.
Aufwandsentschädigung: 100€ pro Performance / Akt
Teilnahme
Für Ideenentwicklungen und Ausarbeitungen: Komm zum Workshop am 25.06.2026
und sende uns bis zum 16.07.2026 eine Konzeptidee mit
- Skizzen, Bildern
- Gedanken dazu, wie du in der Domgasse performen möchtest
- Informationen zu deinem Setting, Kollektiv oder deiner Praxis
Möglich sind:
- Performances / Walks
- thematische Kostüme / tragbare Objekte
- Sound-Interventionen
- hybride oder experimentelle Formate
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kunstuni Campus während des Ars Electronica Festivals statt.
Wer kann einreichen? Der Call richtet sich an FLINTA*-Personen sowie an queer-feministische Künstler*innen, Kollektive und Projekte.
Hast du Fragen? Schreib an office@fiftitu.at
Alle Details und Informationen via newsbase.at und fiftitu.at.
• Überfließende Körper im öffentlichen Raum

Foto: Lackner/Kunsthaus Graz, © Bildrecht, Wien 2026
Resist! Das Kunsthaus Graz lädt erneut zur offenen Ausschreibung des Umwelt-Kunst-Preises ein. Gesucht wird eine künstlerische Position, die sich mit Umwelt, Nachhaltigkeit und widerständiger Resilienz auseinandersetzt. Die jurierte Position erhält ein Projekthonorar von 3.000 Euro sowie die Möglichkeit, im Oktober 2026 eine Ausstellungsintervention im Kunsthaus Graz umzusetzen.
(…)
Einreichung des Portfolios und/oder eines max. 2-seitigen PDF mit einem Werk- oder Projektkonzept bis spätestens am 28.06.2026 an office@kunsthausgraz.at mit dem Vermerk: Umwelt-Kunst-Preis Kunsthaus Graz.
Die Bekanntgabe zur Auswahl und Beauftragung des Siegerprojektes wird Anfang Juli stattfinden. Das Projekthonorar beträgt 3.000 Euro für die Produktion.
Zudem wird das ausgewählte Projekt im Rahmen der Verleihung des Umweltpreises der Stadt Graz eröffnet und von Anfang Oktober bis Anfang November im Kunsthaus Graz präsentiert.
Mit freundlicher Unterstützung von SERVUS ABFALL, einem gemeinsamen Unternehmen der Holding Graz und Saubermacher. In Kooperation mit Stadt Graz und Markt der Zukunft.
Alle Details und Informationen via museum-joanneum.at.
• Umwelt-Kunst- Preis Resist!

Nominierungsfrist 30. Juni 2026
Das nationale Dokumentenerberegister “Memory of Austria” listet Dokumente, Dokumentenbestände und Sammlungen von besonderer Bedeutung für die österreichische Geschichte.
Das UNESCO Memory of the World Programm wurde 1992 ins Leben gerufen und hat die Bewahrung und den Schutz von Dokumenten aller Art – Bücher, Manuskripte, audiovisuelle und digitale Medien – sowie den Zugang zu dem auf ihnen gespeicherten Wissen für möglichst viele Menschen zum Ziel. Das nationale österreichische Memory of the World Register “Memory of Austria” soll dabei stellvertetend für die Vielfalt des Dokumentenerbes und die Bedeutung und Notwendigkeit des Dokumentenerhaltes aufmerksam machen.
Aktuell umfasst das nationale Register “Memory of Austria” 79 Einträge – von den Nachlässen Ingeborg Bachmanns über die mittelalterliche Georgenberger Handfeste bis hin zu den Nitrooriginalen des Spielfilmes “Die Stadt ohne Juden” aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das gesamte Register findet sich hier. Alle zwei Jahre wird das Register durch das Österreichische Memory of the World Nationalkomitee, das als Fachbeirat der Österreichischen UNESCO-Kommission fungiert, erweitert.
Der aktuelle Call for Nominations richtet sich primär an Institutionen, die bedeutende Dokumente zur österreichischen Geschichte bewahren und diese der Öffentlichkeit zugänglich machen. Details zur Nominierung sowie das Nominierungsformular finden sich untenstehend zum Download.
Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2026.
Rückfragen an: mow@unesco.at
Alle Details und Informationen via unesco.at.
• Call for Nominations: "Memory of Austria" 2026

Die Österreichische UNESCO-Kommission lädt Illustratorinnen und Illustratoren zur Teilnahme an einem Kinderbuchprojekt über das Immaterielle Kulturerbe in Österreich ein. Ziel ist es, Kindern kulturelle Traditionen und gelebtes Brauchtum kreativ, verständlich und altersgerecht näherzubringen. Das Buch soll das Bewusstsein für kulturelle Vielfalt stärken und als Bildungsressource dienen.
Gesucht werden fünf Illustratorinnen und Illustratoren – jeweils eine Person pro Bereich des Immateriellen Kulturerbes. Das Buch orientiert sich gestalterisch an einem Wimmelbuchformat. Insgesamt umfasst das nationale Verzeichnis derzeit 182 Elemente in fünf Bereichen.
Für die Bewerbung wählen Interessierte ein Element aus der vorgegebenen Liste aus und erstellen dazu eine Illustration oder Skizze. Diese soll zentrale Merkmale des jeweiligen Kulturerbe-Elements – etwa Techniken, Werkzeuge oder Darstellungen – sowie eine ausübende Person zeigen.
Die ausgewählten Illustratorinnen und Illustratoren gestalten jeweils drei Doppelseiten im Format ca. A4 und erhalten nach Abschluss des Projekts ein Honorar von 2.500 Euro.
Einreichfrist: 6. Juli 2026
Einreichung per E-Mail an: bauer@unesco.at
Alle Informationen via kultur.steiermark.at.
• UNESCO-Ausschreibung: Immaterielles Kulturerbe als Kinderbuch

Open Call 2027 – Dezentrale Praktiken
Wir suchen das Flirren an den Rändern, die Instabilität des Zentrums, das Ausfransen der Grenzlinie. Wir feiern die Peripherie, die Nebenstraßen und Umleitungen, die uns in unbekanntes Ortsgebiet leiten.
Die FÜNFZIGZWANZIG lädt in Kooperation mit dem Richard-Hirschbäck-Archiv zur Einreichung künstlerischer Beiträge für das Jahresprogramm 2027 ein.
Anlässlich des 20. Todestages des Künstlers Richard Hirschbäck richtet sich der Open Call 2027 an einzelne Künstler:innen sowie Kollektive, die außerhalb urbaner Zentren arbeiten.
Im Fokus stehen dezentrale künstlerische Praktiken in Österreich, die sich nicht ausschließlich über ihre geografische Verortung bestimmen lassen, sondern ebenso als formale und methodische Verschiebungen zu verstehen sind: als Praktiken, die an den Rändern etablierter Strukturen operieren, diese hinterfragen und neue Formen künstlerischer Produktion und Zusammenarbeit erproben.
Dezentrale Kunstpositionen erweitern urbane Kunstlandschaften, indem sie bestehende Hierarchien verschieben und neue Perspektiven in den aktuellen Kunstdiskurs einbringen. Häufig entstehen eigenständige, ortsbezogene Arbeitsweisen, die eng an lokale Bedingungen gebunden sind und spezifische räumliche, ökologische oder infrastrukturelle Fragestellungen differenziert verhandeln.
Dabei entstehen oft kollaborative, interdisziplinäre und prozessorientierte Ansätze: Projekte entwickeln sich im Austausch mit lokalen Akteur:innen, sind langfristig angelegt und verstehen Kunst als soziale und forschende Praxis. Gleichzeitig stellt die Arbeit außerhalb urbaner Strukturen spezifische Anforderungen – etwa an Netzwerke, Infrastruktur, Mobilität und nachhaltige Anbindungen zwischen peripheren und städtischen Kontexten.
Der Open Call versteht dezentrale Kunstpositionen nicht als Gegenentwurf zur Stadt, sondern als ergänzende und kritische Erweiterung aktueller kultureller Produktionsformen.
Aus dem Pool der Einreichungen werden zudem zwei Richard-Hirschbäck-Preise zur gezielten Stärkung dezentraler Kunstpraxis vergeben. Die Preise sind jeweils dotiert mit 2.000 € und werden 2027 erstmals von der FÜNFZIGZWANZIG in Kooperation mit dem Richard-Hirschbäck-Archiv ausgeschrieben.
Richard Hirschbäck (1937–2007) arbeitete zwischen Zeichnung, Malerei, Installation im öffentlichen Raum, Text und konzeptuellen Ansätzen. Seine Arbeit war geprägt von der Auseinandersetzung mit Raum, Sprache und Wahrnehmung und entstand häufig außerhalb institutioneller Kontexte. Hirschbäcks Interesse an Randzonen, Übergängen und prozesshaften Arbeitsweisen sowie seine Praxis, die sich durch eine eigenständige Positionierung jenseits klar definierter institutioneller Rahmen auszeichnete, machen ihn zu einer wichtigen Referenz für gegenwärtige dezentrale Kunstpraktiken. Der Preis würdigt künstlerische Positionen, die in diesem Sinne eigenständig, kontextbezogen und strukturbefragend arbeiten.
Bitte senden Sie:
- Portfolio
- kurze Projektbeschreibung
- ggf. Budget und Zeitplan
als PDF (max. 5 MB!) per swisstransfer.com an kontakt@5020.info
Bei Filmen und Videoarbeiten bitten wir um einen Vimeo- oder YouTube-Link. **
Betreff: Open Call – Dezentrale Praktiken
Einreichfrist: 30.07.2026, 23:59 Uhr
Zu spät eingelangte Einreichungen und Einreichungen, die nicht den Vorgaben entsprechen, können nicht berücksichtigt werden. Alle Bewerber:innen werden bis spätestens Dezember 2026 per E-Mail über das Ergebnis des Auswahlprozesses informiert.
Alle Details und Informationen via 5020.info.
• OPEN CALL 2027 Dezentrale Praktiken

© kunstverein burgwedel-isernhagen
Nach dem erfolgreichen Ausstellungsprojekt „DER WEIBLICHE Blick im Jahr 2013 im Isernhagenhof startet der kunstverein burgwedel-isernhagen mit einem neuen Ausstellungsprojekt und möchte Sie/Euch mit unserm Projekt „DER WEIBLICHE BLICK 2/026 bekannt machen und Sie /Euch einladen dieses Projekt mit zu gestalten.
Wir erleben eine ungebremste Welle des politischen Revanchismus und des Rechts-populismus weltweit, die uns zwingt, die weit verbreitete Annahme eines linearen und unausweichlichen Fortschritts in der Gleichberechtigung infrage zu stellen.
Der kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v. möchte mit diesem Ausstellungsprojekt die weiblichen Positionen in der Gegenwartskunst fördern und stärken. Nach einer sehr erfolgreichen Jubiläumsausstellung im Jahr 2013 („Der Weibliche Blick 1“) möchten wir 2026 mit der Ausstellung „DER WEIBLICHE BLICK 2/026“ den Fokus wiederum auf das primär weibliche Kunstschaffen, den weiblichen Blick auf die aktuelle Gegenwartskunst richten und damit ein Zeichen für die weibliche Kunst setzen.
Historisch gesehen war der Zugang von Frauen zur Kunstwelt durch institut-ionelle Hürden eingeschränkt. Seit dem 18. Jahrhundert haben Künstlerinnen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Seit Anbeginn der Kunst gibt es auch weibliche Kunstschaffende; Beispiele reichen von illuminierten Handschriften im Mittelalter bis zu herausragenden Malerinnen der Renaissance wie Sofonisba Anguissola.Im 18. Jahrhundert kämpften Künstlerinnen erfolgreich um die Auf-nahme an Kunstakademien und trugen so zur Emanzipation im 19. Jahrhundert bei.Trotz ihrer herausragenden Beiträge wurden Künstlerinnen oft übersehen und in der Kunstgeschichte marginalisiert.
Im 21. Jahrhundert hat sich das Bild gewandelt und es gibt genauso viele Künstlerinnen wie Künstler. Zeitgenössische Künstlerinnen wie Cindy Sherman und Tracey Emin erforschen das weibliche Subjekt aus einer neuen Perspektive, in der die Frau vom Objekt zur Autorität ihres eigenen Bildes wird.
Wir freuen uns auf eine inspirierende Auswahl weiblicher Statements, die die Stärke und Eleganz der Weiblichkeit zelebriert. Ein kraftvoller Blick auf Frauen durch Kunstwerke, die ihre Vielseitigkeit und Einzigartigkeit hervorheben.
Der kunstverein burgwedel-isernhagen lädt Künstlerinnen aller Kunstsparten ein, sich für die Ausstellung „DER WEIBLICHE BLICK 2/026“ zu bewerben.
Die Ausschreibung richtet sich an Künstler/innen der Angewandten Kunst/ArtDesign, Performer/Klang- und Videokunst und Bildende Kunst. Zugelassen sind Arbeiten sämtlicher Kunstgattungen, Techniken und Methoden.
Teilnahmebedingungen
Zur Bewerbung zugelassen sind alle Künstlerinnen ohne Altersbeschränkung aus allen Kunstsparten der Bildenden Kunst und der Angewandten Kunst. Sie können sich mit einer oder bis zu drei konkreten Arbeiten/Projekten oder einer Serie für eine Ausstellungsteilnahme bewerben.
Die Bewerbungen sind mit Posteingang bis spätestens Freitag, 31. Juli 2026 per Post einzureichen an:
kunstverein burgwedel-isernhagen
Herrn Stefan Rautenkranz
Stichwort: “DER WEIBLICHE BLICK 2 026”
Schulweg 2
30916 Isernhagen
Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen per Email nicht berücksichtigt werden können.
Für Rückfragen zur Bewerbung wenden Sie sich bitte per E-mail an: info@kunstverein-bwi.de
Alle Details und Informationen via kunstverein-bwi.de.
• Der weibliche Blick 2/026

© Georg Petermichl
Frist: 21. August 2026
Die Biennale Venedig als eine der weltweit wichtigsten Kunst- und Architekturausstellung ist mehr als eine periodisch stattfindende kulturelle Leistungsschau unterschiedlicher Nationen. Sie trägt seit Jahrzehnten entscheidend zum aktuellen Diskurs und zur kulturellen Entwicklung bei. Künstler:innen aus der ganzen Welt präsentieren seit 1895 ihre Werke in den Länderpavillons der Biennale von Venedig. 1980 wurde die Biennale um die internationale Architekturausstellung erweitert. Der österreichische Beitrag wird im Österreichischen Pavillon in den “Giardini della Biennale” in Venedig gezeigt, dieser ist während der gesamten Biennale von voraussichtlich April/Mai bis November geöffnet. Die genauen Daten und das Generalthema werden von den Organisatoren der Biennale rund ein Jahr vor Eröffnung bekannt gegeben. Der österreichische Pavillon wurde 1934 gebaut. Er steht unter italienischem Denkmalschutz und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, Sektion Kunst und Kultur, betreut.
Im Wege dieses Wettbewerbes sucht das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport für die 62. internationale Kunstausstellung der Biennale Venedig 2028 ein kuratorisches Konzept für die Realisierung des Österreichbeitrags im österreichischen Pavillon und lädt Personen aus dem Kunst- und Kulturbereich, wie insbesondere Kurator:innen ein, an diesem Projektwettbewerb teilzunehmen. Gesucht sind hochqualifizierte Expertinnen und Experten, die aufgrund ihrer internationalen Erfahrung in der Lage sind, Österreich mit einem herausragenden Konzept bei einer der wichtigsten internationalen Plattformen für zeitgenössische Kunst zu präsentieren.
Aufgrund des Zeitrahmens wird der österreichische Beitrag unabhängig vom noch bekanntzugebenden Generalthema der Biennale di Venezia 2028 gewählt. Das ausgewählte Projekt soll dann nach Möglichkeit auf den Leitgedanken der Biennale 2028 Bezug nehmen.
Die eingereichten Projekte sollen ein Ausstellungskonzept zu einem für den zeitgenössischen internationalen und österreichischen Kunstdiskurs relevanten Thema präsentieren. Dem:der Kurator:in steht dafür ein Honorar in Höhe von insgesamt EUR 30.000,00 (inklusive aller Steuern und Abgaben) zu.
Alle Details und Informationen via bkwkms.gv.at.
• La Biennale di Venezia 2028

Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art lädt Museen, Biennalen und Kunstinstitutionen ein, Förderungen für internationale Projekte mit österreichischen und in Österreich lebenden Künstler:innen im Jahr 2027 einzureichen.
In den letzten zehn Jahren hat Phileas 154 Projekte in der ganzen Welt finanziert und damit die Produktion von mehr als 270 neuen Kunstwerken ermöglicht.
Die Veranstalter des Open Calls freuen sich darauf, eine neue Runde von Förderanträgen für internationale Projekte entgegenzunehmen, die im Jahr 2027 stattfinden und an denen österreichische oder in Österreich ansässige Künstler:innen beteiligt sind.
Die Bewerbung ist bis zum 15. September 2026 möglich.
Vollständige Details und die Bewerbungskriterien finden unter: www.phileas.art/grants
• The Austrian Office for Contemporary Art

© Alina, stock.adobe.com
Du interessierst dich für feministische Ökonomie? Du möchtest ein Projekt umsetzen, weißt aber nicht genau wie – und vor allem nicht, wie du es finanzieren sollst? Du suchst nach Vernetzung mit gleichgesinnten Studierenden, die feministische Wirtschaftsthemen vorantreiben?
Die Arbeiterkammer Wien hat einen Fördertopf in Höhe von 20.000 Euro für feministische Ökonomie ins Leben gerufen, um Projekte zur feministischen Ökonomie von und für Studierende gezielt zu unterstützen.
Was ist feministische Ökonomie?
Feministische Ökonomie ist mehr als ein akademisches Forschungsfeld – sie ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis und zur Lösung vieler sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeiten, die Frauen und marginalisierte Gruppen betreffen.
Die feministische Ökonomie hinterfragt traditionelle ökonomische Theorien und Modelle, die die Bedürfnisse und Beiträge von Frauen oft unterschätzen oder ganz ignorieren. Kurz gesagt analysiert sie, wie Geschlechterverhältnisse und Wirtschaft miteinander verwoben sind.
Einer der wichtigsten Aspekte ist seit Jahrzehnten die Analyse und Diskussion der unbezahlten Arbeit, die durch das Patriarchat und das kapitalistische System Frauen und marginalisierten Gruppen auferlegt wird.
Wen fördern wir?
Mit dem Viktoria Kofler Topf unterstützen wir neue Projekte zur feministischen Ökonomie in Österreich, die von Studierenden oder von anderen Personen für Studierende umgesetzt werden – finanziell und durch eine jährliche Vernetzungsveranstaltung, bei der sich die Organisator:innen aller Projekte in ganz Österreich untereinander und mit den feministischen Ökonom:innen in der AK vernetzen können.
Es sind auch alle Personen, die bislang wenig Berührungspunkte mit dem Thema oder noch keine Erfahrung in der Umsetzung von Projekten haben, aber sich gerne damit auseinandersetzen möchten, aufgerufen, ihre Ideen einzureichen.
Welche Projekte sind förderfähig?
Eingereicht werden können Projekte, die das Thema feministische Ökonomie auf vielfältige Weise bearbeiten und dabei vor allem von oder besonders für Studierende gemacht sind. Dazu gehören unter anderem:
- Lesekreise und Diskussionen
- Veranstaltungen (Vorträge, Filmabende, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, …)
- Summerschools und Workshops
- Vernetzungsaktivitäten
- Publikationen (Zines, Blogs, Podcasts, …)
Eine Auswahlkommission, bestehend aus Expertinnen der feministischen Ökonomie in der AK, entscheidet laufend über die Förderung. Einreichungen sind bis Februar 2027 jederzeit möglich.
Alle Details und Informationen via wien.arbeiterkammer.at.
• Viktoria Kofler-Fördertopf für feministische Ökonomie

