Open Calls

Rotterdam Photo 2026: Echoes of Silence – War in the Artist’s Soul
Apply until January 5, 2026.
What does war do to an artist when he or she is not an eyewitness, but becomes a bearer of the emotional legacy? What does the violence sound like in the minds of those who survive, flee, or hear only?
In “Echoes of Silence,” we explore how war, conflict and collective trauma reverberate in the work of photographers who choose not to use the lens as a reporting tool, but as a mirror of their inner struggles.
At a time when images of war are constantly circulating through media and screens, Rotterdam Photo 2026 calls for a different perspective: an introspective, subjective and visually layered approach to war. No reportage photography or direct registration of violence, but photographic autonomous work that departs from personal resonance, psychological processing or symbolic representation.
This edition focuses on artists for whom war is not a scene, but a condition. Where conflict takes place not outside the body, but in the memory, the family story, the subconscious. Here the lens does not register an explosion, but echoes of it: in silence, emptiness, repetition, fragmentation or alienation. We see this as a necessary extension of the discourse around conflict and visual culture, in which the personal, poetic and symbolic perspective is often underexposed.
Visual language and design may vary – from analog distortion to poetic portraits, from abstract landscapes to symbolic still lifes – but the common thread is the inner impact of war on artistry. This project counterbalances the dominant narrative of sensation, making room for reflection, symbolism and empathy by focusing on the artist’s inner landscape, and accommodates both established and emerging photographers with idiosyncratic, conceptual and visual approaches.
Cultural and social urgency
Worldwide artists are inevitably linked to violence, displacement and memory. Think of diaspora, colonial legacies, intergenerational trauma or recent wars. These themes are both topical and universal, and deserve a platform that makes room for the stratification of experience – not just the spectacle of war.
Rotterdam, as a city of trauma and transformation, provides the perfect context for this program. Here, personal histories of migration, bombing and reconstruction come together in an urban identity deeply imbued with traces of conflict – often invisible, but always present. We aim for an internationally diverse selection – with particular attention to voices from (post)conflict areas and diaspora – and seek work that surprises, disrupts, silences.
All information via rotterdamphoto.eu.
• Rotterdam Photo'26 • Rotterdam Photo'26

AUSSCHREIBUNG RETZHOFER DRAMAPREIS
Der Retzhofer Dramapreis des DRAMA FORUM von uniT ist ein Preis für Theatertexte. Er wird in zwei Kategorien ausgeschrieben. Die Kategorie „Erwachsene“ richtet sich bevorzugt an Einsteiger:innen. Seit 2021 wird der Preis auch in der Kategorie „Junges Publikum“ verliehen mit dem Ziel, sowohl Einsteiger:innen als auch erfahrene Autor:innen dazu anzuregen, für ein junges Publikum qualitativ hochwertige Texte zu schreiben.
Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wird zusammen mit unseren Kooperationspartner:innen uraufgeführt:
Kategorie Erwachsene: Burgtheater Wien
Kategorie Junges Publikum: Next Liberty mit TaO! Theater am Ortweinplatz und Hessisches Landestheater Marburg
Das besondere am Retzhofer Dramapreis ist die einjährige, von Expert:innen begleitete Arbeit am Wettbewerbsbeitrag. Regisseur:innen, Dramaturg:innen, Schauspieler:innen und Autor:innen beraten und unterstützen die Nominierten in Form von Gruppentextbesprechungen und Mentorings kostenlos. Gerade die Verbindung aus Wettbewerb und der gemeinsamen, intensiven Arbeit an den Stücken erhöht die Chancen der jeweiligen Teilnehmer:innen, in der Theaterwelt wahrgenommen und aufgeführt zu werden.
Dies beweist der Werdegang von Autor:innen wie Gerhild Steinbuch, Natascha Gangl, Ewald Palmetshofer, Ivna Žic, Ferdinand Schmalz, Miroslava Svolikova, Allex. (Liat) Fassberg, Thomas Perle, Lisa Wentz und Leo Lorena Wyss.
Zeitplan
- Einsendeschluss: 15. Jänner 2026 (Datum der E-Mail und Poststempel)
- Bekanntgabe der Nominierungen:
März 2026 (Junges Publikum)
April 2026 (Erwachsene) - Erstes Treffen:
Spleen Festival Graz von 17. – 19. April 2026 (Junges Publikum)
Dramatiker|innenfestival Graz von 26. – 31. Mai 2026 (Erwachsene) - Drei geblockte Workshops (Start Ende Juni 2026, Termine und Orte werden rechtzeitig bekannt gegeben)
- Abschließende Arbeitsphase Mitte Februar am Retzhof in Leibnitz bei Graz mit Schauspieler:innen und Regisseur:innen
- Finale Abgabe: 21. März 2027
- Preisverleihung: 23. Mai 2027 beim Dramatiker|innenfestival Graz
Einreichung
- Lebenslauf
- Stückentwurf (= vorläufiges Konzept des Stücks) mit Angabe der Kategorie
- zwei ausgeschriebene Szenen des Stücks (max. 11 Seiten)
- eine eigenhändig unterschriebene Erklärung, dass das Stück bisher noch nicht veröffentlicht ist, von keinem Verlag vertreten wird und selbst verfasst
wurde
Sollte das eingesandte Stück länger sein, bitten wir, die von der Auswahljury zu lesenden Seiten zu markieren.
Per Mail an: dramapreis@uni-t.org UND
Per Post an folgende Adresse:
uniT GmbH
Jakominiplatz 15/5
8010 Graz
Österreich
Per Post muss alles in vierfacher Ausführung zugeschickt werden. Die eigenhändig unterschriebene Erklärung reicht in einfacher Ausführung.
• 10. Retzhofer Dramapreis

Der Drehbuchverband Austria freut sich, die Ausschreibung des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2026 bekannt zu geben. Die Preise in der Gesamthöhe von 22.000 Euro werden vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport gestiftet und im Rahmen der Diagonale, Festival des österreichischen Films, verliehen.
- Thomas Pluch Hauptpreis
Für das beste Drehbuch für einen abendfüllenden Kinospielfilm oder einen abendfüllenden Fernsehfilm (ab 70 Minuten). Mit 12.000 Euro prämiert.
- Thomas Pluch Spezialpreis der Jury
Für ein Drehbuch mit besonders herausragend behandelten Aspekten. Der Jury steht frei, die Kategorie festzulegen. Zugelassen sind Drehbücher zu abendfüllenden Kinospielfilmen oder abendfüllenden Fernsehfilmen
(ab 70 Minuten). Mit 7.000 Euro prämiert.
Ausgenommen für beide Kategorien sind Drehbücher für Fernsehfilme, die einer Reihe angehören (wie z.B. Tatorte). Drehbücher für Formate wie Landkrimis und Stadtkomödien mit eigenständigen Geschichten und Figuren sind zugelassen – außer sie entwickeln sich zu einer Reihe (wie z.B. Steiermark-Landkrimis.)
- Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme
Für das beste Drehbuch für Kino-Spielfilme mit einer Mindestlänge von 15 Minuten bis maximal 70 Minuten. Mit 3.000 Euro prämiert.
Es werden inhaltlich und handwerklich anspruchsvolle Werke ausgezeichnet, die sich eingehend und kritisch mit gesellschaftspolitischen, kulturell relevanten oder sozialen Themen beschäftigen, welche die Lebenswirklichkeit des Publikums berühren. Berücksichtigt werden nur Filme, die im vorangegangenen Produktionsjahr zur Erstaufführung gelangten.
Teilnahmeberechtigt sind Autor*innen mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder mit ständigem Wohnsitz in Österreich. Das Preisgeld ergeht an den/die Autor*innen.
Zeitraum der öffentlichen Erstaufführung: 1. Jänner 2025 – 23. März 2026
Die Einreichfrist endet mit 17. Dezember 2025 für Filme, die bereits eine Premiere oder Ausstrahlung hatten, für alle anderen gilt die Einreichfrist 28. Jänner 2026.
Alle Details und Informationen auf drehbuchverband.at.
• Thomas Pluch Drehbuchpreis 2026
Anzahl:
Vergabe von bis zu 90 Stipendien
Sparten:
Architektur, Bildende Kunst, darstellende Kunst, Design, Film, Fotografie, Literatur, Medienkunst und Musik
Dauer:
6 Monate
Stipendienhöhe:
9.000 Euro
Einreichfrist:
31. Jänner 2026
Alle Details und Informationen unter bmwkms.gv.at.
• Startstipendien 2026

Der Großteil des kex—Ausstellungsprogramms wird mittels Projekteinreichungen durch eine öffentliche Ausschreibung jedes Jahr von einem Beirat bestimmt.
Für das Jahresprogramm 2026 erstellten folgende Beiratsmitglieder in Zusammenarbeit mit dem Team der kex— die Auswahl: Anne Faucheret, Julia Haugeneder, Georgia Holz, Dejan Kaludjerović, Klaus Schafler.
Der kex—open call ist Ende Jänner 2026 auf dieser Seite ausgeschrieben. Die Termine werden über den Newsletter und über den Socials angekündigt.
Eingereicht werden können inter(nationale) Gruppenausstellungen. Allerdings werden keine Einzelausstellungen sowie Projekte von oder mit ausschließlich Studierenden berücksichtigt. Eingereicht werden kann in deutscher oder englischer Sprache.
Einreichphase
28. Jänner bis 11. Februar 2026
Alle Details zum Open Call auf wuk.at.
• KEX – Kunsthalle Exnergasse

Zur Wuppertaler Literatur Biennale im Mai 2026 erscheint KARUSSELL #4 WUT
Wir freuen uns auf Eure Einreichungen bis zum 15.02.2026.
Wut, die (Substantiv, femininin) heftiger, unbeherrschter, durch Ärger o. Ä. hervorgerufener Gefühlsausbruch, der sich in Miene, Wort und Tat zeigt (Duden)
Wir sagen: Wut ist kein Makel. Wut ist Macht! Wut ist das, was bleibt, wenn das Zuhören endet. Wenn Geduld sich auflöst und die raue Stimme sich erhebt. Wenn das Zittern in den Händen zu ungefilterter direkter Sprache wird.
Wir widmen diese Ausgabe den wütenden Flinta* – denen, die zu laut sind, zu emotional, zu direkt. Denen, die sich nicht mehr kleinreden lassen. Denen, die gelernt haben, zu schweigen – und jetzt lauthals schreien.
Wut, die sich nicht entschuldigt. Wut, die endlich ihren wohlverdienten Platz einnimmt. Aber auch jenen, die ihre Wut lange verbergen mussten: den Sanften, den Stillen, den Nicht-Gemeinten, den Überhörten.
Wut gehört uns allen. Wir holen uns unsere Wut zurück. Wir suchen Arbeiten, die sich mit Wut in all ihren Formen auseinandersetzen: mit persönlicher, gesellschaftlicher, politischer, leiser oder eruptiver Wut.
Für Kunst, die nicht abdruckbar ist (z.B. Musik, Videos), schaffen wir auf unserer Website Platz und drucken den Link per QR-Code im Heft ab.
Weitere Informationen: siehe literaturzeitschrift-karussell.de.
• Karussell Literaturzeitschrift #4 WUT
Ars Electronica sucht kreative und kritische Projekte
Mach mit bei u19–create your world – dem Wettbewerb für junge Künstler*innen und kritische Weiterdenker*innen bis 19 Jahre. Präsentiere uns deine Welt und neue Ideen für eine gemeinsame Zukunft aus den Bereichen Kunst, Technologie und Gesellschaft. Alle Ausdrucksmittel sind erwünscht! Wähle dein Medium oder dein Werkzeug und schick uns inspirierende Konzepte oder bereits umgesetzte Projekte.
Wir suchen deine Ideen und Projekte zur Welt von morgen!

Young Creatives
bis 14 Jahre
Wir suchen deine ersten Ideen! Du bist kreativ, probierst gerne Neues aus, hast verrückte Einfälle und bastelst oder tüftelst gerne? Dann bist bei Young Creatives von u19—create your world genau richtig: Egal ob eine Zeichnung, ein Comic, eine Geschichte, eine Skulptur, ein Film, ein Hörbuch, ein besonderes Foto, ein bemerkenswertes Lego-Kunstwerk, ein Experiment oder deine ersten Programmierprojekte – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Mach ein Foto oder Video von deiner Idee und lade es gleich jetzt hoch.
Gewinnen könnt ihr 3 Hauptpreise à 500 €, 4 Auszeichnungen im Wert von insgesamt 450 € und 3 Anerkennungspreise.

Young Professionals
14–19 Jahre
Bei den Young Professionals suchen wir innovative Weiterdenker*innen, die sich mit ihrem Projekt künstlerisch, kritisch und mit Mut zum sozialen Ungehorsam mit ihrer Welt und der Zukunft beschäftigen. Das Medium für das Projekt ist frei wählbar: Von digitalen oder analogen Bildern, Skulpturen, Podcasts, Soundinstallationen, Games, Videos, Codes, Websites, bis hin zu Performances, Protestaktionen, Social Media- und Umwelt-Projekten ist hier alles erlaubt. Gefragt sind vor allem Eigenständigkeit und Kreativität!
Zu gewinnen gibt es die Goldene Nica mit 3.000 €, 2 Auszeichnungen à 800 € und 10 Anerkennungspreise.
Bei u19–create your world kann ganzjährig eingereicht werden. Die Einreichung für die Jurysitzung 2026 ist bis zum 4. März 2026 möglich!
Alle Informationen via ars.electronica.art.
• Prix Ars Electronica – u19–create your world

Die S. Fischer Stiftung vergibt seit 2007 die ›Schritte‹-Stipendien an Übersetzer·innen deutschsprachiger Literatur. Ab 2026 werden sie neu ausgerichtet, und zwar für literarische Übersetzer·innen aus Armenien, Belarus, Georgien, Moldau und der Ukraine, die deutschsprachige Literatur in ihre jeweiligen Landessprachen übersetzen. Es werden vier einmonatige, mit 2.500 Euro dotierte Residenzstipendien im LCB ausgeschrieben; Reisekosten werden nicht erstattet. Zusätzlich werden zwei Arbeitsstipendien in Höhe von 2.000 Euro vergeben, die nicht an eine Reise nach Berlin geknüpft sind.
Bewerbungen für das Jahr 2027 können bis zum 30. April 2026 per Mail an Jürgen Jakob Becker (becker@lcb.de) gesendet werden. Die Datei muss die Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, Mailadresse), biografischen Angaben, Arbeitsvorhaben/Motivationsschreiben und ggf. Angaben zum gewünschten Aufenthaltszeitraum im LCB enthalten.
Alle Links und Informationen auf lcb.de.
• ›Schritte‹-Stipendien 2027

