Eröffnung
Dienstag, 8. September 2026, 19 Uhr
Stille
Fotokollektiv NOVEM
Alle Fotografie Kooperationen
08. September 2026 - 26. September 2026
forumKLOSTER
Rathausplatz 5
A-8200 Gleisdorf
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Öffnungszeiten
Mo–Fr 8–12 Uhr | Mo 14–16 Uhr | Do 14–18 Uhr
Telefonische Voranmeldung bei MSc Katrin Kanya (+43 664 60 26 01 405)
„Wo können wir Stille finden in dieser lauten Welt?“, fragte sich das österreichisch-schweizerische Fotokollektiv NOVEM und machte sich fotografisch auf die Suche.
Eröffnung durch
Dr. Karl Bauer, Kulturreferent der Stadt Gleisdorf
zur Eröffnung spricht
Mag. Gerhard Gross, Kulturvermittlung Steiermark
Mit unterschiedlichen Techniken der Fotografie und deren möglichen Ausdrucksformen, spürten wir Stille und deren Ausprägungen an unterschiedlichen Orten in der Außenwelt und auch im Inneren, behutsam und hellhörig auf.
Wilhelm Böhm aus Guntramsdorf,
Anita Buchgraber aus Weiz,
Kurt Erkinger aus Wien,
Silvia Hänni aus Cham in der Schweiz und
Gerhard Skrapits aus Eggersdorf bei Graz
Sie ließen sich in ihrer Herangehensweise an das Thema vom Prinzip des „Werkgedanken“ leiten. So wie es der bekannte steirische Fotograf Prof. Erich Kees propagiert und gelehrt hat.
Gemeint ist hiermit die Arbeit in geschlossenen Serien und Zyklen und die intensive und fortlaufende ganzheitliche Auseinandersetzung zu einem Thema.
Dieses Buch erzählt in Bild und Wort über die Facetten der STILLE, in einer Welt die laut, schnell, und unruhig ist. In einer Welt, die sich in einem rasanten Tempo dreht.
STILLE ist Abwesenheit von Akustik, dem Fehlen von Tönen, Geräuschen und Lärm.
STILLE ist ein Normalzustand für gehörlose Menschen, für uns Hörende ist STILLE die Ausnahme.
Die Gebärdensprache ermöglicht es den Gehörlosen, miteinander zu kommunizieren.
STILLE entsteht, wenn wenig bis nichts vorhanden ist, Ausdruck durch Reduktion geschieht, mit Gewichtung auf das Geringste und Aufmerksamkeit für Details.
STILLE kann wohltuend sein, Angst machen, etwas hervorbringen, das nicht kommen würde, wenn es laut ist. Stille kann voll von Traurigkeit sein, ein leeres Haus, wenn jemand für immer gegangen ist. Die größte Sehnsucht die es gibt, ist still, schwarz und ohrenbetäubend leise.
STILLE kann mit tiefen Atemzügen an zauberhaften Orten in der Natur genossen werden.
STILL mit sich eins und zufrieden sein, in Ruhe sein, Frieden finden und Frieden machen. Sich die Fähigkeit aneignen, äußeres auszublenden und trotz äußerem Wirbel in Ruhe bleiben.
Wir haben STILLE gesucht, sie aufgespürt, gefunden und eingefangen in poetischen, stillen Bildern.
Eine Veranstaltung von

